Vancouver, Sunshine Coast und Vancouver Island
Ich erreiche die Metropolregion Vancouver und radel entlang der Sunshine Coast und auf Vancouver Island. Auch schlafen wir an Stränden und sehen Wale. Wie den letzten Abschnitt radel ich wieder mit Naomi weiter.

Die letzten Meter nach Vancouver
Ausgeruht startete ich an Tag 79 das erste Mal seit Zentral-Alaska und 65 Tagen alleine. Naomi wollte von Princeton nach Norden und über Whistler nach Vancouver. Ich benötigte eine längere Pause und machte mich so auf den direkteren Weg nach Vancouver. Nach einem Supermarkt Stop folgte ich dem Highway 3 Richtung Westen. Der Tag war von langen Anstiegen gezeichnet aber nachdem ich Zeit hatte beendete ich diesen nach nur 48 km an einem Fluss. Ich hatte was zum Lesen dabei und verbrachte den Nachmittag damit und schwimmen zu gehen.
In der Nacht drehte der Wind und die 20 km südlich entfernten Waldbrände drückten ins Tal. Mein Zelt hatte etwas Asche in der Früh und als ich es am Abend wieder aufbaute roch es wie ein Lagerfeuer. Gott sei Dank nicht mein Schlafsack oder etwas im Inneren. Mit meiner FFP2/N95 Maske radelte ich die meiste Zeit aber auf den Anstiegen war es zu anstrengend. Kurz vor dem Pass im Manning Park wurde ich von einem liegendem Camper angehalten. Ich solle doch seinen Sohn anrufen wenn ich wieder Netz hatte. Das machte ich dann auch später. Ab dem Pass wo ein Waldbrand direkt neben der Straße war, verschwand der Rauch und man konnte die Berge wieder genießen. Am Ende der Abfahrt, im Sunshine Valley begann ein starker Gegenwind. Auf RollingAround sah ich dass der Campingplatz, Radreisende für 10$ zelten ließ, inklusive Pool und Hot Tub Zugang. Diese genoss ich dann für die nächsten 4 Stunden. Für 6,50 Euro unschlagbar.






Auch wenn der Zeltplatz direkt neben dem Highway ist habe ich sehr gut geschlafen. Ohne Rauch und mit blauem Himmel ging es hinab nach Hope zum nächsten Tim Hortons auf ein zweites Frühstück. Dorthin musste ich kurz auf dem 6-spurigem Trans Canada Highway fahren. Der war schon sehr voll aber nach nur 4 km kam dankebar die nächste Ausfahrt. In Hope habe ich auch die hohen Berge verlassen und befand mich nur noch paar Meter über dem Meeresspiegel. Nach meinem Einkauf ging es auf einer ruhigeren Straße entlang des Flusses weiter Richtung Westen. In Chilliwack merkte ich dass alles inzwischen sehr besiedelt ist. Bevor ich mein Zelt am Fuße eines Kanaldamms 15 km außerhalb der Stadt aufbaute, gönnte ich mir noch ein Eis und einen Burrito. Leider konnte ich mich an dem Kanal nicht abkühlen da es doch tagsüber wieder 31 °C erreicht hatte.
Die Nacht erinnerte mich an meine Tour an den Gardasee im Februar 2023 wo ich damals eine Nacht an einem sehr ähnlichem Ort geschlafen habe.
An Tag 82 meiner Panamericana Reise kämpfte ich mich bei den hohen Temperaturen durch die Vorstädte und den vielen Verkehr von der Metropolregion Vancouver. Mit der Sky Train Baustelle musste ich auch einige Umwege machen die Komoot nicht kannte. Es waren 90 Kilometer nur durch bebautes Gebiet bis nach Downtown Vancouver. Dort hatte ich ein Hostel gebucht und freute mich über eine Dusche. Leider gab es keine Klimaanlage im Zimmer deswegen waren die kommenden Nächte sehr warm. Dafür gab es in der Bar darunter täglich die Happy Hour von 15-21 Uhr mit einem 12 oz Bier für 3,50 CAD inklusive Steuern. Mit Burger und Pommes für 13 CAD also 9 Euro. Normalerweise sind Steuern exklusive dem angegebenem Preis.





Pausentage Vancouver
Meinen ersten Pausentag verbrachte ich, mir etwas die Downtown anzuschauen und mit der Metro zu Decathlon zu fahren. Ich kaufte mir ein neues T-Shirt, eine neue Cap und neue Kopfhörer. Die Metro ist echt einfach zu fahren. Einfach mit der Kreditkarte an die Schranke gehen, fahren und beim Verlassen wieder hinhalten. Keine lange suche nach dem passenden Ticket. Den Abend verbrachte ich wieder in der Hostel Bar und lernte eine Gruppe von Argentiniern kennen. Da es Freitagabend war wurde es auch etwas länger mit DJ.







An Tag 2 machte ich mich mit meinem Fahrrad auf die Suche nach einem neuen Mantel da sich nun mein Vorderrad auflöste, wie es bereits das Hinterrad in Jasper getan hatte. Im 4. Laden wurde ich fündig. Montieren sollte ich ihn aber erst als wir Tage später die Stadt verließen. Den restlichen Tag schrieb ich den inzwischen vorletzten Blogeintrag. Wie die anderen Abende fand ich wieder meinen Weg in die Hausbar aber erst nachdem ich in Gastown keinen bessere Alternative gefunden hatte. Der Kellner kannte mich inzwischen auch schon beim Namen.
Vielen herzlichen Dank an alle meine Unterstützer ❤️
Jamil, Johannes, Lucas, Peter
und
Carmen, Helga, Michael, Vroni
Die Pizza die zur Entstehung dieses Blogposts führte, findet ihr am Ende des Blogeintrages.
Tag 3 in Vancouver brachte Regen und eine kühlere Nacht. In der Nacht zuvor war ein Zimmerbewohner wegen der Hitze ausgewandert und hatte im Aufenthaltsraum geschlafen. Ich holte mir ein Frühstück ums Eck: ein Schoko Croissant und eine heiße Schokolade. Auf dem Rückweg kam ich an einer Sportsbar vorbei die Werbung mit den kommenden Spielen machte. In 15 Minuten würde die kanadische Football Liga spielen. Nach einer kurzen Suche fand ich dass die British Columbia Lions spielen würden. Wo? In Vancouver. Also saß ich nach einem kurzen Fußmarsch pünktlich zum Kickoff im Stadion für 25 CAD. Auch wenn es Werbeunterbrechungen gibt ist das Spiel durch die anderen Spielregeln zur NFL etwas schneller. Die Heimmannschaft gewann auch deutlich.
In der Früh von Tag 4 kam auch Naomi nach Vancouver. Gefühlt hat Vancouver nicht so viele Highlights deswegen saßen wir nach paar Besorgungen für sie im Kino mit Toy Story 5. Bevor wir am Abend zu einem Bekannten von mir südlich von Downtown umzogen hatten wir noch ein letztes Mal ein Happy Hour Bier. Hans hatte leider früher keine Zeit deswegen blieb ich nicht sofort bei meiner Ankunft bei ihm. Wir konnten bei ihm zwei Nächte bleiben. Vielen Dank dir falls du das hier liest.








Den fünften Tag verbrachten wir eigentlich nur am Strand, in Second-Hand-Shops und mit essen. Nach seiner Arbeit zeigte Hans mit seinem Auto etwas mehr von der Stadt und einen zwar etwas diesigen aber schönen Ausblick zum Sonnenuntergang.
Sunshine Coast
Ausgeruht ging es wieder weiter mit Fahrrad nach Nordwesten. Nach dem Reifenwechseln, einer Tim Hortons To-good-to-go Box und einem Supermarktstop über die Lions Gate Bridge nach North Vancouver. Entlang des Wassers radelten wir zur Horseshoe Bay Fähre die uns nach Gibson an die Sunshine Coast brachte. Dort trafen wir auch wieder Radreisende, auch wenn diese nur Wochen(-end) Trips machten und nur grüßten als zum ratschen anzuhalten.
Nach einem Eis in Gibson radelten wir noch 15 km weiter um zu einem Strand zu kommen der uns von einem deutschen Radfahrer empfohlen wurde den Naomi in Whistler getroffen hatte und uns paar Tage voraus war. Auch wenn es verboten war fragten wir einen Herrn der gerade den Strand verließ. Er meinte dass dies kein Problem sein sollte. Außerdem erzählte er uns für über 30 Minuten etwas aus seinem Leben, über seinen Podcast und die Sunshine Coast. Das Meer war eine schöne Abwechslung und beruhigend. Nach dem Abendessen verbrachten wir noch einige Zeit den Ausblick, die Sterne und das Rauschen zu genießen.




Geweckt wurde ich von jemandem der an meinem Zelt vorbeiging. Auf seinem Rückweg war ich dann bereits auf und er fragte ob wir den anderen Radreisenden aus Deutschland der hier vor paar Tagen geschlafen hatte kennen würden 😄. Am Horizont sah man schon die ersten Regenwolken über Vancouver Island anrollen. So machten wir uns ohne Frühstück auf zum nächsten Tim Hortons. Paar Meter davor begann es zu regnen aber den Rest konnten wir die nächsten zwei Stunden aussitzen. Dort hatten wir mehrere Begegnungen die über unsere Reise reden wollten. Der eine Herr setzte sich einfach über 30 Minuten zu uns und erzählte von seinen Reisen.
Als wir uns wieder auf machten, hatte Naomi Probleme mit ihrer Schaltung. Am nächsten steileren Hügel riss dann das Schaltkabel. Sie hatte Ersatz dabei aber es hatte sich im Hebel verfangen. Wir klopften an einem Haus und fragten nach Werkzeug. Der Herr half uns sofort und nach einer halben Stunde ging es fast perfekt weiter.
Von zwei anderen Radreisenden die uns ebenfalls voraus sind wussten wir von einer Warmshowers Hütte mit einem Hot Tub. Als wir ihr schrieben stellte sich heraus dass es sich um ihre Ferienhütte handelte und Anweisungen wie wir was benutzen konnten. Leider ging der Hot Tub nicht aber wir kochten uns etwas Schönes und genossen einfach Fernsehn zuschauen.
Nach einer richtig guten Nacht wuschen wir noch die Bettwäsche und unsere Klamotten bevor es weiter zur nächsten Fähre ging. Diese war dann kostenlos im Gegensatz zu den anderen beiden der Sunshine Coast (10 und 6 Euro). Auf der Fähre lernten wir noch ein Paar aus Seattle kennen das uns aufgrund der Schilder angesprochen hatte und lud uns ein bei ihnen zu bleiben wenn wir vorbeikommen würden. Schon die dritte Einladung in Seattle. Außerdem regnete es auf der Überfahrt aber als wir ankamen war alles wieder trocken.
Es sollte am Abend nochmal regnen und desto näher wir Powell River kamen desto weniger Möglichkeiten sahen wir zum Wildcampen. Ursprünglich wollten wir auf einer Recreational Site 4 km vom Highway entfernt, an einem See bleiben aber als wir die steile Schotterstraße, von der Abzweigung aus sahen, suchten wir nach etwas anderem. Naomi fand auf Google Satellitenbildern einen verlassenen Campingplatz. An der Einfahrt stand zwar Betreten verboten aber über den Strandzugang sahen wir kein Schild 😉.





Mit noch einigen nicht überwachsenen Flächen bauten wir schnell unsere Zelte auf. Als der Regen ein paar Minuten später startete setzten wir uns in Naomis Zelt und spielten Karten bis der Regen zum Sonnenuntergang aufhörte. Mit Ausblick auf die Bucht kochte ich mir wieder Nudeln mit Tomatensoße und seit langem wieder mit Grillwürsten. Dabei sahen wir dann einige Seelöwen die vor unserem Strand auf und ab schwammen und herumsprangen. Mit den ganzen wuchernden Brombeeren sahen wir auch frischen Bärenkot auf dem Platz. Von den Geräuschen in der Nacht wachte ich wahrscheinlich deswegen mehrmals auf aber mein Bärenkanister der weit genug weg stand war in der Früh unberührt.
Vancouver Island: Gastfreundschaft
Von unserem Schlafplatz hatten wir nur noch 20 km bis zum Fährkai. Nach dem Regen gestern Abend war es nicht mehr zu warm aber mit meiner dünnen Jacke war es in kurzer Hose immer noch angenehm. Da wir noch eine Stunde warten mussten kauften wir uns noch eine Zimtschnecke als zweites Frühstück. Die Kaffeemaschine war leider kaputt und damit konnte ich auch keine heiße Schokolade bekommen.
Auf den 1,5 Stunden Überfahrt sahen wir ca. 8 Wale in der Nähe der Fähre. Naomi hat sie auch schon auf Video eingefangen.
Naomi radelte nach der Ankunft direkt in die Stadt um ihren Schaltzug richtig einstellen zu lassen. Ich genoss noch den Strand am Anleger mit meinem Mittagessen. In der Stadt hatten wir noch Zeit da wir nicht zu früh bei unserem Warmshower Host sein wollten. Er war der Onkel von unserem Warmshowers aus Nelson. Um Zeit rumzubringen kauften wir uns ein Ben & Jerry's Eis und aßen es auf der Parkwiese. Bei Steve und Barb wurden wir herzlich empfangen. Wir hatten unsere eigenen Zimmer, ein wunderbares Abendessen wo ich auch einen süßen Maiskolben probierte und lauschten Steve seinen Abenteuern.







Mein 92. Tag der Reise war ein Sonntag und regnerisch. Wir schliefen aus und hatten ein Frühstück zusammen und flickten dann noch unsere Klamotten. Hat bei mir nicht beim ersten Mal geklappt deswegen war es dann schon Mittag als wir nach erneutem Angebot noch eine Nacht blieben. Naomi und ich verbrachten den Nachmittag in der Bücherei und einem Café um Videos zu erstellen und den Blog zu schreiben. Zum Abendessen machten wir dann noch eine Pizza.
Am kommenden Mittwoch sollte es regnen deswegen wollten wir den Montag und Dienstag nutzen um schnellstmöglich nach Sidney (nördlich von Victoria, nicht Australien 😉) zu Naomis Freundin zu kommen. Wir kamen früh los aber waren uns noch nicht sicher wo wir die Nacht verbringen werden. Wildcampen ist kaum möglich da es sehr zugebaut ist und wir uns nochmal mit Harry der Obst zu Ende gepflückt hatte und seiner Freundin treffen, die im Auto und Dachzelt reisten. Campingplätze sind hier um die 35-40 Euro.




Als ich nach 50 km Naomi um eine kurze Snackpause bat, hielten wir an einem Campingplatz mit einem Picknicktisch an der Straße an. Ich aß mein Nutellabrot und Naomi telefonierte zuerst etwas entfernt wurde aber dann von einem älteren Paar auf ihr Schild und unsere Reise angesprochen. Sie erzählte die Standard Geschichte und wurde dann ohne es angesprochen zu haben eingeladen bei ihnen zu übernachten. Ihre zwei Enkelinnen würden auch da sein. Als sie dann antwortete dass sie mit mir reist und auch etwas für Harry und Lucy für die Nacht suchte luden sie uns vier ein ohne uns andere getroffen zu haben. Scott radelte vor paar Jahren von zu Hause an die Ostküste Kanadas und wollte die erfahrene Gastfreundschaft nun etwas zurück geben. Naomi und ich hatten wieder eigene Schlafzimmer und Harry mit Lucy schliefen auf der Auffahrt im Dachzelt.
In der Früh wurde ich von den Kindern geweckt und die Eltern brachten noch ihren jüngsten für den Tag vorbei. Das ist mir dann etwas zu viel geworden und ich saß um 8 schon auf dem Sattel. Naomi wollte die 100 km nach Sidney heute Abend erreichen aber ich wollte noch einen Abstecher zu alten Eisenbahnbrücken machen. Sie hat mich gechallenged die 125 km auch in einem Tag zu fahren und so hatte ich eine Motivation. Außerdem habe ich an diesem Tag, 94, meine 6000 km erreichen.
Raus aus Nanaimo folgte ich einem Trail direkt neben dem Highway 1 der vom Festland mit der Fähre hier in der Stadt weiter Richtung Victoria verläuft. Irgendwann hörte dieser aber auch auf und so folgte ich dem vollem 4-spurigem Highway. An manchen Stellen gab es Nebenstraßen bis ich dann auf den Railtrail abbiegen konnte. Ich hatte mir ein Stück ausgesucht mit zwei schönen alten Trestle Brücken. Leider musste ich feststellen dass die erste Brücke durch eine Stahlkonstruktion ersetzt wurde. Die zweite war die größere, beeindruckendere und intakte Holzbrücke. Dort waren dann gleich mal wieder ca. 30 Touristen unterwegs.








Bevor es Richtung Fähre und Sidney gehen sollte machte ich noch eine Snackpause am Wanderparkplatz der Brücke. Dort traf ich zwei deutsche Paare die mich auf mein Schild ansprachen. Das eine bot mir ein Bier an das ich bei dem schönen Wetter nicht ablehnen konnte. Bis zur Fähre spürte ich es dann doch sehr. Außerdem wurde ich von einer Einheimischen angesprochen und erzählte auch ihr meine Geschichte. Als ich von den 20 CAD Ausländergebühr in British Columbia erzählte die auf den öffentlichen Campingplätzen seit 2026 zusätzlich zu bezahlen sind, hatte sie Mitleid und gab mir diese in Bar.
Die Fähre verpasste ich kurz und machte dadurch mein Abendessen im Wartehäuschen. Als ich nach 125 km erschöpft ankam hatte ich auch noch 10 CAD über meine Webseite erhalten von Defin: "Habe dich auf der Fähre gesehen. Hab eine schöne Zeit auf Vancouver Island." Da ich aber auf der Fähre nicht angesprochen wurde fühlte es sich schon komisch an so anonym eine Spende zu erhalten. Trotzdem vielen Dank Defin. Das Schild lesen und scannen schon viele Leute. Mich daneben stehend ansprechen tun dann doch nur wenige. Komische Welt.
Pausentage in Sidney
Da Naomis Visa erst in einer Woche seit unserer Ankunft in Sidney erneuert werden konnte machten wir uns eine schöne Zeit. Charlotte, die Freundin von Naomi war die meiste Zeit am Arbeiten oder bei ihrem Freund. So hatten wir Ihre Wohnung für uns.




Naomi begleitete sie auch auf eine Konferenz nach Vancouver für zwei Nächte und so hatte ich sie sogar kurzzeitig ganz alleine. Ich nutzte die Zeit um mit den letzten Blogpost zu schreiben und diesen anzufangen. Dafür nutzte ich mehrmals den kostenlosen PC in der Bücherei. Außerdem gingen wir einen Abend mit Charlottes Freunden aus.
Fazit
Die vielen Pausentage taten mir sehr gut auch wenn die zweite Pause in Sidney fast zu viel wurde. Mit der Gastfreundschaft auf Vancouver Island hatte ich auch niemals gerechnet. Es war schön so gut aufgehoben zu sein als das Wetter nun spürbar in den Herbst umschwingt. Im nächsten Blogeintrag wird es aber nach langer Zeit wieder Richtung Süden und dem Sommer hinterher gehen. Außerdem steht die USA mit Washington und Oregon vor der Tür.
Die Sunshine Coast hat mir sehr gut gefallen da es die ganze Zeit am Meer und Stränden entlang geht. Leider war es etwas zu kalt sich nach einem anstrengenden Tag darin abzukühlen da es doch etwas zu kalt ist (14°C). Tofino zu besichtigen wurde mir auch empfohlen aber da es eine Sackgasse mit einem größeren Berg dazwischen ist, keine Wildzeltmöglichkeiten hat und auch ansonsten sehr teuer ist haben wir uns dagegen entschieden hin zu radeln. Uns wurde erzählt dass Tofino so beliebt sei weil es der einzige größere Sandstrand an der Westküste Kanadas sei. Da wir davon an der US-Küste noch einige haben werden müssten wir uns das nicht antun.
Und nun nur für meine Sponsoren sichtbar das Bild meiner Pizza aus Sidney, Vancouver Island. Vielen Dank euch 😊
